Namibia steht an

Das Land der Superlative steht auf dem Reiseplan. Grins über beide Ohren. Eigentlich wollte ich nie in dieses doch sehr deutsch geprägte Land, aber nun denn, eine exotische Motorradtour geht nicht überall und nicht in jedem afrikanischen Land.

Namibia

2,5 mal so groß wie Deutschland und nur 2,2 Millionen Einwohner. Das nenne ich Platz und ich „befürchte“ dort nicht im Stau zu stehen. Kein Stau, die Superlative Nummer 1.

Die echten Superlativen:

die höchsten Sanddünen (höchste: Big Daddy, 380 m) der Welt
der grösste Meteor der Welt
der grösste Süsswassersee unter der Erde
die grössten Tiere (Giraffe)
das trockenste Klima der Erde, in der Wüste Namib
einer der ältesten Teile der Erdkruste
eine der ätesten Pflanzen der Welt, die Welwitschia, manche Exemplare haben bis zu 2000 Jahre auf dem Buckel
der versteinerte Wald, zwischen 240 und 300 Millionen Jahre alt

der Fish River Canyon, mit bis zu 550 Metern einer der tiefsten Canyons der Welt

Meine persönliche Superlative – so nebenbei? 11 Tage am Stück ohne Asphalt Motorrad fahren. Ach ich freue mich. Später mehr!

 

Advertisements

Why we ride

Es ist dieser Flow. Das Zusammenspiel von Mensch, Motorrad, Strasse, Landschaft. Selten eine so treffende Beschreibung gelesen. Text: Arno Frank in Craftrad 08/2017:

IMG_2033

IMG_2034

Letztens unterhalte ich mich mit einem Kollege über meine letzte Reise und er sagt (Nichtmotorradfahrer aus Leidenschaft und Überzeugung) „ja, wenn er mit seiner Frau alljährlich mit dem kleinen Mietwagen über Sardinien fährt, dann hat er auch dieses Gefühl – schön mit Klimaanlage auf 25Grad und Radio“. Und dann weiß ich, der Mann kann es nicht verstehen, dass Motorradreisen mit allen Sinnen erlebt wird. Der Geruch des Steppengrases des Extremadura, die Ziegen auf Korsika, die Mandelblüte in Andalusien, die Hitze in Sizilien, die Kälte in Polen, die Geräusche des Windes, der Staub und die Nässe der Strasse. Er schaltet mit seiner Klimaanlage das Temperaturempfinden aus und mit dem Schließen der Autotür den Geruch und mit dem Anschalten des Radios die Umgebung. Und er weiß es nicht einmal.

3 Wochen Frankreich, Spanien, Portugal, Spanien

Es ist immer wieder interessant für mich, wie die Leidenschaft des Motorradfahrens nicht nachlässt, nach all den Jahren. Nun also tauchen wir zu zweit ein in den großen Sommerurlaub. 22 Tage liegen vor mir. Am Ende waren es 19 Fahrtage und keiner zu viel.

Durch Frankreich geht es mit einer (von zwei) Übernachtungen in Chalon-sur-Saone. Ein netter Ort mit einer Unterkunft bei einem ganz netten Ehepaar (airbnb). Weiter durch die Cevennen in die nördlichen Pyrenäen. Wir bleiben 2 Tage bei einem Bekannten in einem kleinen Weiler einer deutschen ehemals alternativen Szene und wohnen bei Achim in einem toll umgebauten alten Häuschen.

Weiter geht es in ‚meine‘ Pyrenäen. Die spanische Seite. Auf besten Straßen (statt französischen oft gesplitteten) geht es weitere 2 Tage voran und ich fühle mich wohl und wohler. Mein Plan durch die Schlucht des Canon Anisclo zu fahren, wird durch eine Straßensperre verhindert. Ein Umweg steht an und nun also eine ungeplante Route durch neues Terrain. 50 km Wald und keinerlei Zivilisation liegen vor uns. 2-3 Autos begegnen uns. Wir überholen einen Reisebus mit Panne. Davor, dazwischen, danach: nichts. Mein Puls wird langsamer. Ich entschleunige in mir. Ich nehme die Kurven, schaue in den Wald, über die Aussicht, in die Berglandschaft. Es wird ruhig um mich. Es wird ruhig in mir. Alles fällt ab. Sorgen, Gedanken. Nur das Motorrad und ich.

Nach 50 km erreichen wir die Schnellstraße und eine Tankstelle. Trinkpause für den Tank und uns. Ich habe Mühe zu reden, versuche meinen Puls wieder zu normalisieren. Ich fühle mich wohl und gehe vollständig in Urlaub auf. Den Abend verbringen wir auf einer Lodge bei Huesca. Wir sind die einzigen Gäste, werden fein bewirtet und bekocht und sitzen auf der Terrasse mit einem unendlichen Blick in die Ebene. Südafrikanisches Flair.

Auf schnellem Ritt legen wir uns in den Wind der Hochebene und bringen endlose Kilometer meist gerade Straße hinter uns bis Salamanca. Was für eine Stadt! Mittelalterliches Flair mit Studenten, Kneipen, Tapas.

Es kurvt sich weiter an die portugisische Grenze, den Fluß Douro kreuzend, endlose Olivenhaine. Häuser und Orte mit schön gerichteten Häusern, teils Villen gleich. Ganz anders als die letzten 2 Tage in Spanien mit Trockenheit, Ebenen bis zum Horizont und wie ausgestorben daliegende Ortschaften. Wir haben uns den Campingplatz Toca de Raposa ausgesucht und werden angenehm überrascht. Er liegt noch schöner als im Internet beschrieben und belgische Chefin, Personal (es scheinen nur Freunden zu sein), sowie die Gäste sind so freundlich. Wir blieben gleich 3 Nächte und verbringen die Abende in der sehr schönen Bar.

Die Ausflüge in die Serra da Estrella mit dem höchsten festlandportugisischen Berg Torre (1993m) und an den Atlantik sind traumhaft, obwohl die überall präsenten Feuer und Rauchschwaden die Stimmung ein bisschen drücken – weiß man doch, dass manch einer gerade sein Land, Haus, Wald verliert.

Zurück nach Spanien in die angenehmen Städte Caceres und Trujillo. Unsere Wege trennen uns, wie leider geplant, und ich starte alleine durch nach Cordoba, um dort 2 Tage die Stadt anzuschauen. Die Mezquita ist trotz aller Beschreibungen noch größer und beeindruckender als erwartet und am Abend genieße ich eine traditionelle Flamenco-Show.

Über Granada fahre ich nach Motril um dort noch eine Woche zu verbringen. Stationär von einem Hotel am Meer aus mache ich für einen lieben Freund und seine große Gruppe motorradfahrende Kunden den Tourguide in die nahe und ferne Umgebung. Ich genieße es an der Spitze zu fahren und mich um alles zu kümmern.

Tag 22: Mein Bike geht auf den Lastwagen und nach Hause und ich besteige das Flugzeug in Malaga – ohne den Hauch einer Sättigung von Land, Leute, Erlebnisse, Fahrspaß zu haben.

-> Bilder siehe ein Beitrag vorher.

Hey Mario, wollen wir ein paar Tage Moped fahren?

So fing es an und wenig später trafen wir uns im Vogtland um ein paar Tage die Reifen zu bewegen. Dieses Kopffreifahren in angenehmer Gesellschaft.

Durch das Vogtland, über spektakuläre Pässe, vorbei an Kohlefabriken, durch die Zittauer Berge, Dhinein nach Polen, die Landschaft bleibt ähnlich, die Häuser sind ganz anders, Burgen laden als Hotel ein und fremdartige Marktplätze (Jelenia Gora) und die Kirche Wang (aus Norwegen eingekauft und wieder aufgebaut) rauben einem den Atem. PLWeiter nach Tschechien durch einen Tag, der nur dem Regen und seinem Begleiter dem Nebel gehört. Wir fahren und sehen nichts. Die Hände sterben ab (wir haben Anfang September…), der Kragen zieht Wasser, es ist bitterkalt und doch findet sich am Abend ein warmes Hotelzimmer in Jesenik und ein ausgezeichnetes Lokal für die Erholung. Das Altvatergebirge lässt das Herz höher schlagen als wir am folgenden Tag Richtung Spindlermühle und zum Ursprung der Elbe CZstundenlang ohne nennenswerten Verkehr dahin fahren. Der Reifen glüht, unsere Herzen auch wieder. Ein Besuch auf dem Jested-Fernsehturm steht an und schon beim näher kommen an den Berg denke ich, hmmm, das Hinauffahren lohnt nicht, Nebel herrscht. Wir machen es trotzdem, verlassen die Sonne und tauchen ein in ein dicke Nebelwand, der nur eine echte Suppe im Fernsehturm kontra geben kann. Über Bad Schandau geht es zurück nach Deutschland, eine Nacht nach Dresden mit dem Zwinger, der Neustadt, den Hinterhöfen, der Frauenkirche.DresdenEin Abstecher, nochmals nach Tschechien auf freier Bahn für freie Bürger, cz 2und wieder ins Vogtland. Wieder völlig unnötig herumgekurvt und doch tat es so gut! Fremde Baustile gesehen, Häuser aller Art in verschiedenen Farben, ein Nutria kreuzte unseren Weg, fremde Getränke, fremdes Essen. Die Weite und der Platz im Osten. Erleben und Leben.

Wir trennen uns an einer beliebig ausgewählten Tankstelle und schalten unsere Navis auf die Heimadresse um. Für mich 370 km. Für Mario 340 km. Das kann kein Zufall sein. Es hat einfach gepasst. Die Tour, das zusammen Kurven geniessen und die Fremde – im Regen und ohne.

Italien Süd nach Nord

Es gibt viele Eindrücke im Süden Italiens. Die Küste, die Strände, der Blick von Tropea und seiner malerischen Altstadt auf den Stromboli. Wie er da mitten im Meer Lava von sich gibt. Dann die Amalfiküste. Wow entweicht mir bei manch einem Blick von der Straße hinab oder hinüber in die nächste Kurve. Jedoch ist der Verkehr die Hölle und ein Anhalten, um gar ein Foto zu wagen, kommt einem Suizidversuch gleich, würde man doch beim Knipsen mindestens dreimal überfahren werden. So steigen wir gleich nach Amalfi, an dem 2 Kreuzfahrtschiffe ankern und ihre Passagiere abgesetzt haben, aus der Küste aus und verlassen sie, trotzdem tief beeindruckt, ins Hinterland. 

Pompei ist das Ziel. Fürchterliche typische Randgebiete führen in die schöne Innenstadt und die 79 n.Chr. vom Vesuv verschüttete Stadt in der heutigen Stadt Pompei lebt beim Durchwandern neu auf. Sehr interessant! Am nächsten Tag brausen wir hinauf auf den Vesuv. Schauen, wenig beeindruckt, und setzen die Fahrt fort.

In Stiffe besuchen wir die Grotte mit bis zu 20 Meter hohen Wasserfällen 350 Meter waagrecht in der Erde und weiter geht es nach Norden in die Abruzzen. Auf der Hochebene Gran Sasso meine ich den schönsten Moment meines Motorradfahrerlebens erreicht zu haben. Tiefenbeeindruckt, hingerissen erstreckt sich die menschenleere Ebene endlos dahin. Wolken fließen in die Ebene und beim darin Eintauchen dämpft es den Motor und Frieden breitet sich in mir aus. Jeden Blick möchte ich festhalten und weiß es gelingt eh nur im Kopf und ich sauge diese auch mit Tibet verglichene Hochebene auf.

Dann am Abend nach L’Aquila. Huh, will ich kaum nach Klein-Tibet erwähnen. Hier war 2009 das schwere Erdbeben. Noch immer wird die ganze Stadt von Stahlträgern, Gerüsten aus jedem Material, Spanngurten und Stahlseilen zusammengehalten. Kaum ein Haus, eine Fassade, ist wieder aufgebaut, renoviert, den Bewohnern zugänglich gemacht. Wie unvorstellbar ist es, dass die Region plötzlich – ohne in irgendeinen Krieg verwickelt zu sein – Haus, Familie, Freund, Lebensgrundlage verloren hat. Am Tag davor wunderten wir uns noch über die vielen „Ferienhäuser“ in den umliegenden Ortschaften, bis uns dämmerte, dass es schnell hochgezogene Häuschen waren, die den aus den Altstädten vertriebenen Menschen ein neues Dach über dem Kopf geben. Gruselig die ausgebeinten abgestützen Häuser und doch wird es in ein paar Jahren wunderschön werden. Neues altes.

Palermo Richtung Stiefel 

Palermo. Die Fähre hat uns an Land gespült. Am Tag darauf kämpfen wir uns einmal hinaus aus der Stadt und am Abend wieder hinein und lernen… Rote Ampeln, Helmpflicht, Zebrastreifen, Geschwindigkeitsangaben, Vorfahrtstrassen, sind höchstens als Vorschläge anzusehen. Die kleinste Unsicherheit, wie ein Blick auf einen Wegweiser oder gar das Anschauen eines Hauses, Palastes, historischen Straßenzuges, wird als Schwäche erkannt und Roller wie Autos pfeifen links und rechts an einem vorbei. Wie durch ein Wunder kommen wir kratzerlos durch Palermo und auch künftig durch Sizilien und den ganzen italienischen Stiefel hoch. Anpassen, mitschwimmen, keine Regeln kennen. Sizilien als Motorradbesuchsland? Eher nicht. Das Hinterland abseits der Städte ist schön, die Straßen winden sich durch alle Ockertöne und den grüner werdenden Osten, aber die Straßen sind großteils schlecht, aufgeworfen, von der Hitze glattgefahren. Ein Bad im angenehm temperierten herrlichblauen Meer kühlt uns kurz ab und wir sind wieder auf Strecke.

Der Abstecher auf den Ätna ist einen Umweg wert. Spektakulär erhebt er sich schwarz und rauh und man fühlt förmlich die Erde unter einem kochen.

Die Fahrt nach Messina auf die Fähre zum Festland versuchen wir erst im Landesinneren auf „schöner“ Strasse und wechseln dann leicht entnervt auf die Küstenautobahn. Sizilien hat gefühlt endlos lange Vororte und die Müllabfuhr sollte irgendwie anders organisiert werden.

Pech, Pannen und jede Menge gute Laune auf Korsika

Eine tolle Motorradreise ging los, vorbei und zu Ende. Und … jaaaa doch … Eigenlob stinkt … aber das haben wir (Kompagnon J. und ich) schon sehr fein organisiert bekommen.

unterwegs

Samstag Morgen 7:00 Uhr MEZ: Ich habe den Helm auf, die Handschuhe an und steige auf meine am Vorabend gepackte Triumph. Drehe den Schlüssel, sehe Licht, Selbstcheck, drücke auf den Starter und es passiert … NICHTS. Kein Anlasser, kein Motorstarten. Leichte Panik macht sich breit. 11 Tage Urlaub mit Freunden (zu siebt unterwegs) sollte JETZT beginnen. Kurz überlegt, Gepäck runter, Batterie mit dem Auto starten, losfahren, aber dann … wird die Triumph zuverlässig durch den Urlaub fahren? Kaum. Also Gepäck runter und die Husqvarna gesattelt. Tankrucksack umgepackt, gerade noch an den Fahrzeugschein gedacht. 15 Minuten später starte ich und bin rechtzeitig am Treffpunkt, wohlwissend, dass die Fähre nach Korsika auf die Triumph gebucht ist und mein Hinterreifen mich nicht durch den Urlaub bringt. Noch zittrig und schweißgebadet werde ich von den Lieben in Empfang genommen, beruhigt und los geht es mit einer Butterbrezel im Magen. Durch die Schweiz, über Pässe, durch Italien und 2 Tage Spaß und gutes Wetter nach Savona, wo wir uns einschiffen.

Sonntag: Die Cagiva braucht einen Liter Motorenöl und es kostet ein bisschen Mühe diesen an einem Sonntag zu finden. Problem gemeistert. An der Fähre kontrolliert niemand mein Fahrzeug. Glück gehabt.

GaszugMontag: Nach einem wunderbaren Frühstück am Meer von Korsika brausen wir an der Küste entlang bis …. splung …. der Gaszug an der Cagiva reisst. Zwangspause und Notmontage, sprich Bastelei an einem schönen Aussichtspunkt mit Meerblick und Sonnenschein. 2 fahren los und holen uns allen eine schöne Picknickmahlzeit. Es geht uns prima, wir planen die Tagesetappe um, stärken uns beim Zuschauen des fiebrig bastelnden Cagiva-Fahrers und fahren dann langsam zurück nach Bastia um einen neuen Gaszug fachmännisch und stabil an einer Motorradwerkstatt zu kaufen und einzuziehen. Die 2 Tourguides (J. und ich) und natürlich der Cagiva-Fahrer, haben das Problem bestens gemeistert.

Dienstag: Ich fahre eine andere Strecke als die Gruppe, bereite an unserer Unterkunft für die nächsten Tage alles vor, kaufe eine und frage mich durch 4 Reifendealer um einen Hinterreifen zu organisieren. 2 Stunden weg wie nichts, aber mit Erfolg bestanden. In der Zwischenzeit fährt M. auf der BMW K1300 so stark in die Kurven, dass es seinen Schalthebel verbogen und angeschliffen hat. Das Schalten ist schwierig.

ReifenMittwoch Morgen 9:00 Uhr MEZ: M. und ich stehen an der Motorradwerkstatt. Ich bekomme einen neuen Hinterreifen. M. bekommt eine kurze Ummontage und legt seine Fussrasten und den Schalthebel höher. S. vertrödelt den Morgen in unserer Ferienwohnung, J. ist dadurch am Verhungern, so dass wir erst nach 11:00 nach einem gemeinsamen, aber ungeplanten Frühstück mit der Gruppe in die Tagestour starten. Dadurch kommen wir am späten Nachmittag in starken Regen, trotzdem ist jeder beeindruckt von der Schönheit der Insel.

FussrasteDonnerstag: M. wirft bei Parken sein Motorrad auf die Seite. Kupplungshebel und Fahrerfussraste bricht ab. Der Kupplungshebel behindert ihn, aber er kann mit dem Stummel fahren. Für die Fussraste wird meine Husqvarna ausgeschlachtet und M. fährt fortan mit meiner hinteren Fussraste.

KennzeichenFreitag: Wir fahren hintenrum nach Bonifacio. Die Hauptstraße ist gesperrt, da in der Nacht so viel Regen niederging, daß die Straße unbefahrbar war. Unterwegs fällt das Kennzeichen mitsamt der Halterung an der Ducati ab und wir können es gerade noch an den Kabeln hängend retten. Gut Kabelbinder dabei zu haben. Kleinere Verbesserungen am neuen Gaszug der Cagiva und optimiertes Verlegen meines Kettenölers runden den Tag an der Unterkunft ab, solange wir gemeinsam kochen und dem Pastis frönen.

Samstag: Keine Vorkommnisse! Kein Schrauben!! Einfach nur ein ganz tolle Strecke über die Bavella zum Fischessen am Meer. M. mit Sozia und S. wollen den schnellen Weg zurück und so fahren wir nur zu dritt die lange Strecke und durch einen wunderbaren Wald zurück. Wir haben sehr viele Sinneseindrücke und Spaß.

Fähre 2Sonntag: Bei der Ducati reisst eine Stunde vor Eintreffen am Fährhafen der Zahnriemen und es bleibt uns nichts anderes übrig, als die Duc und die Fahrerin S. dem ADAC zu überlassen. Dieser hilft vorzüglich und die Fahrerin ist per Flugzeug bereits Sonntag Nacht zu Hause in ihrer Wohnung – während wir knapp die Fähre erreichten und noch 2 schöne Tage durch Italien haben und über Südtirols Pässe nach Hause fahren.

Montag: Keine Vorkommnisse technischer Art! Wir fahren durch leichten Nieselregen immer Richtung Norden und dem Gardasee. Das Wetter wird wieder besser und das 4-Gänge-Menü am Abend beschert uns einen schönen kulinarischen Ausgang dieser Reise. Die alte Africa Twin bekommt den Zuverlässigkeitspokal. Die Aprilia Caponord war zuverlässig trotz Fehlermeldungen auf dem Display.

Dienstag: Wieder keine Vorkommnisse technischer Art! Schweren Herzens trennt sich die Gruppe im Allgäu in verschiedene Richtungen auf und jeder findet seinen Weg nach Hause.

Fazit: Korsika hat wieder viel Spaß gemacht. Es war eine tolle harmonische Truppe.

alle