(Corona-)Flucht in das gelobte Land – Ungarn

Das ist wirklich interessant….

Ich habe einen Ex-Kollegen getroffen. Ohne Vorwarnung erfahre ich, dass er folgendes plant:

Er war im Sommer auf Urlaub in Ungarn, hat dort erfahren, dass dort alles Corona-superlocker ist und dass es keine Corona-Einschränkungen gibt. Gleich hat er sich ein Ferienhaus gekauft, um nach dort – ins gelobte Land – zu flüchten, wenn hier die Grenzen zugemacht werden und der nächste Lockdown kommt und in Ungarn ist alles so super. Und Deutschland geht ja gar nicht. Scheiß-Staat, Scheiß-Corona-Bevormundung usw.

Wow, denke ich – und denke an die Regierung Orbán (es fällt mir gleich ein: Stacheldraht gegen Flüchtlinge, Einschränkung der Pressefreiheit, rechtes Gedankengut, Selbstbereicherung, Verstoss gegen Grundrechte). Ich war selbst schon in Ungarn und habe manches erlebt und manches gehört. Und ich denke an all die Geschichten – auch einer deutschen Bekannten, die dort seit ca. 15 Jahren lebt (zufällig in der Ecke des neuen Ferienhauses), dass die Sprache kaum erlernbar ist, dass man keinen Anschluß findet, dass die Korruption klein wie groß regiert, dass die Läden kaum Auswahl haben, dass die Hunde Tag und Nacht kläffen, dass Handwerker noch unzuverlässiger sind wie hier (der Ex-Kollege muss noch ganz viel renovieren am Haus und will es nicht selbst tun). Gut, das sind alles Vorurteile und nur Sammlungen aus eigen erlebtem und gehörtem….

Ich frage, wie er es mit den 4 Kindern macht (2 eigene aus erster Ehe, 2 seiner Freundin, die ja dann mitgeht ins gelobte Land). Er antwortet, die bleiben hier in Deutschland (die Kinder – unsere Zukunft (Klammer zu) – müssen also in einem Scheiß-Staat aufwachsen…). Ich frage, wie er es dann mit der Arbeit macht und er antwortet, er macht dann auf Burn-Out und lässt sich das vom Staat bezahlen (gut, dass es den Scheiß-Staat gibt…). By the way … Ungarn hat erst nach Erreichung einer hohen Impfquote die Maskenpflicht gelockert und andere Corona-Einschränkungen gelockert. Nur so, weil dagegen bist Du doch, lieber Ex-Kollege.

Ok, klingt fair. Durchdacht. Gute Reise ins gelobte Land.

gefühlt auf Weltreise – Teil 2 – Sardinien

Bonifacio/Korsika verabschiedet uns. Ich kannte Bonifacio bis jetzt nur Mittags und dachte naja, nett. Aber wie üblich in südlichen Ländern werden die Städte abends munter. Die Läden machen auf, Lokale schiessen aus dem Boden, Menschen spazieren, Lichter geben der Stadt Seele, es riecht nach guter Laune. Und zum guten Abschluss bekommen wir noch den Rest eines Konzerts polyphonen traditionellen Gesanges in einer Kirche mit. Herrlich!

Ab auf die Fähre nach Sardinien. Die ersten 100 Kilometer dort lassen mich zweifeln, was ich bis dahin so toll an Sardinien fand. Ist es der dicht bebaute, eher industrielle Norden oder der Kulturschock von Korsika kommend? Ich fühle mich, wie wenn ich von Nicaragua nach Costa Rica eingereist wäre (falls das jemand kennt). Plötzlich ist alles industriell, ordentlich, die Orte sind praktisch, aber nicht schön, sogar hässlich. Es gibt keine kleinen Gemüsestände mehr, sondern holländische Tomaten ohne Geschmack im Supermarkt. Die Strassen sind breit und gut asphaltiert und die Natur nagt nicht am Strassenrand und Bäume sprengen nicht die Asphaltdecke. Alles Dinge, die ich aus Korsika kenne und die speziell das Motorradfahren dort zum Abenteuer werden lassen. Also ein kleiner Tipp: Bereise Korsika oder Sardinen und lasse viel Zeit dazwischen, sonst schockt in jedem Fall die Zweitinsel.

Trotzdem habe ich mich schnell eingelebt und sehe nun auch das Schöne. Herrliche Wanderungen, der Blick auf das Meer, stressloses Fahren auf gut ausgebauten Straßen, interessante Kultur in Form 3500 Jahre alter Burganlagen und natürlich das leckere italienische Essen. Und … ja auch erwähnenswert, da so ein Austausch (mit mir) stattfinden kann: Der Sarde spricht deutsch und englisch, der Korse spricht nur französisch oder korsisch.

Am Tag 21 unseres total entspannten Urlaubes besteigen wir die Nachtfähre nach Genua und fahren über gemütliche 2 Tage nach Hause. Gefühlt waren wir auf Weltreise.

gefühlt auf Weltreise – Teil 1 – franz. Alpen und Korsika

Es war erst im Juni… der letzte richtige Urlaub. Aber gefühlt schon Jahre her. Dazwischen irre viel gearbeitet und gefühlt die halbe Firma, die sich abwechselnd in Krankheit oder Urlaub befand, vertreten. Und dann noch die Ungewissheit bis zum Schluß, ob man wirklich verreisen kann und ohne Quarantäne zurück kann. Also naheliegende Ziele gewählt und bereit für Umkehr und Spontanität.

Freitag Abend. Feierabend und direkt weg. Einfach schnell weg um weg zu sein. Einfach läppische 150 km gefahren bis zur ersten Übernachtung – nur um sofort im Urlaub zu sein. Dann ging es durch die Schweiz und hinein in die französischen Alpen über viele Pässe bis hinunter ans Mittelmeer und hinüber nach Savona und auf die Nachtfähre nach Korsika. Aaaah Korsika – wie mag ich es – schon öfter war ich hier und wieder mag ich es. Die raue Wildheit, die zerklüftete Schönheit. Die Undurchdringlichkeit der Wälder, die kaum mal eine Sicht auf die Weite zu lassen, aber wenn, dann atemberaubend. Die Orte, gebaut aus Natursteinblöcken, die Menschen verschlossen und doch nett. Einsame Strände mit wunderbarem Wasser. Der Campingplatz erinnert gleich an Afrika. Weit und leer und trocken und morgens und abends zieht eine Schafherde an unserem Zelt vorbei, welches ohne direkte Nachbarn steht. In den 5 Tagen dort haben wir mehr Tier-Safari als in manchem Afrikaurlaub – Game-Drive in Korsika 🙂 Die genannten Schafe, des Weiteren Ziegen, Frösche, ein Igel, der Nachts in unserem Müll wühlt, Ameisen, die 4 cm breite Strassen durch den Platz ziehen, eine Maus, die mit uns in der Bar sitzt, Vögel und halbwilde Hausschweine, das geheime Wahrzeichen von Korsika.

Die Bärböckin

Man versucht sich ja öffentlich aus der Politik rauszuhalten…

Aber es geht nicht durch und durch….

Kann sich irgendjemand ernsthaft vorstellen, dass die Frau Kanzlerinnenanwärterin von einem Putin, Erdogan, Orban und Co. für voll genommen wird? Wenn sie den Mund aufmacht und sich in Hochfrequenz die Schülersprecherinnenstimme überschlägt. Ich will immer einfach nur abschalten. Die Parteifarbe ist dabei völlig egal. Keinerlei Format für ein Auftreten in der Welt.

Das gehört auch zum Job. Die Welt ist nicht jung genug für eine Schülersprecherin, die noch nichts geleistet hat, um mitsprechen zu wollen – geschweige den können.

deswegen bringt die Corona-Impfung etwas….

… um uns zu schützen:

Quelle RKI 05.09.2020:

„Die kumulative Inzidenz der letzten 7 Tage lag deutschlandweit bei 8,7 Fällen pro 100.000 Einwohner.“ 

Quelle RKI 05.09.2021:

„Sieben-Tage-Inzidenz: 83,1“ bei 61,1 % mind. 1x Geimpften.

Jaja, bestimmt ist diese Sichtweise einseitig und beschränkt am Tellerrand…. ich wollte es nur mal verglichen haben.

Filmtipp: Die Unbeugsamen

Beeindruckend! Ein Stück deutsche Zeitgeschichte, die man gesehen haben sollte.

Quelle Wikipedia 5.September 2021: Die Unbeugsamen ist ein deutscher Dokumentarfilm von Regisseur Torsten Körner, ein Porträt der Frauen der Bonner Republik, die sich ihre Beteiligung an den demokratischen Entscheidungsprozessen gegen erfolgsbesessene und amtstrunkene Männer wie echte Pionierinnen buchstäblich erkämpfen mussten.

Kinostart war am 26.8.2021 und es ist ein Musst Have für Frauen und Männer. Hier werden Politikerinnen interviewt und in unzähligen Rückblicken werden ihre Startzeiten in der deutschen Politik gezeigt. Ihre Beweggründe, ihre Erfahrungen, ihr frauliches und politisches Leben im männergeprägten Bundestag. Das Belächeltwerden, die Anzüglichkeiten, aber natürlich auch der erfolgreiche Weg.

Sehr sehr sehenswert.

Und am Rande erzählt: So manche Geschichte hat mich so sehr an mein Leben in der Männerwelt erinnert. Heute nicht mehr, heute habe ich mein Standing, aber in meinen ersten vielen Jahren als Maschinenbauingenieurin, wow, da musste ich oft schlucken.

Als frischgebackene Diplomingenieurin wurde ich in meinem ersten Job herumgeführt und einer der Abteilungsleiter fragte mich anzüglich, und mit eindeutiger Handbewegung die Kurve der Brust beschreibend, ob ich etwas vom Sinus verstehe. Uff, das schluckst Du mit Ende Zwanzig, nachdem Du als fast einzige Frau ein paar Jahre Maschinenbau studiert hast und meinst nun mit allen Wassern gewaschen zu sein.

Buch „Pillen für die Säue“

Aus dem Buch „Pillen für die Säue“ von Rupert Ebner und Eva Rosenkranz:

Die größte Gesundheitskrise unserer Zeit ist da – und sie heißt nicht COVID-19.

Der Mut so etwas öffentlich kund zu tun ist bestechend. Das trauen sich Politiker schon lange nicht mehr. Aber das am Rande, vielleicht läuft schon ein Shit Storm an anderer Stelle… Der „Vergleich“ mit Covid-19 ist auch gar nicht mein Thema hier, oder vielleicht doch ?!

Hier ein Auszug aus den 10 Thesen der beiden Autoren:

Quelle: Slow Food Magazin 04/2021

Hat man schon etwas über die 15.000 Tote in Deutschland/Jahr gehört? Wird das thematisiert?

Eines unserer großen Probleme heißt Antibiotika und ist mit der Massentierhaltung und Antibiotika-Verabreichung vielleicht älter und gefährlicher als COVID-19. Aber auch dieses Problem verschweigt man seit Jahrzehnten und die Zahlen machen nicht ihre Runden durch die Medien. Es ist immer noch nicht en vogue über billiges Fleisch (= billige Lebewesen) zu reden.

Wahlkampf in Deutschland 2021

Der Mann spricht mir so unendlich aus dem Herzen !!! (rot-fett ist von mir hervorgehoben)

Von Joachim Käppner

Quelle: www.sueddeutsche.de

4. August 2021, 14:36 Uhr

 

Wahlkampf: Zeit, sich wieder ordentlich zu streiten

Der Wahlkampf ist bisher deprimierend inhaltsleer und hat so wenig mit den Problemen der Menschen zu tun. Muss das so sein? Aber nein, brennende Themen gibt es zur Genüge.

Die Vorstellung ist nicht ohne Reiz: Künftige Historiker, sagen wir in 100 Jahren, nähmen den deutschen Wahlkampf 2021 unter die Lupe. Sie müssten wohl annehmen, es habe sich um eine recht unbeschwerte und sorgenfreie Zeit gehandelt. Zumindest, so die Hypothese, schien der Wahlkampf seltsam unberührt von all den Problemen zu sein, welche die Welt seinerzeit plagten; Seuchen, Klimawandel und Naturkatastrophen, Bedrohung der Demokratie und Zukunftsängste. Aus Gründen, die mentalitätsgeschichtlich noch der Erforschung bedürften, haben sich die Menschen 2021 offenbar vor allem mit der Frage beschäftigt, wer irgendwann eine halbe Seite von einem Buch ins andere kopiert oder ein falsches Wort ausgesprochen habe.

Der Wahlkampf 2021 ist, um in die Gegenwart zurückzukehren, verstörend inhaltsleer. Ihn prägen Aufregerthemen, die ihre Berechtigung haben mögen und auf Twitter die üblichen Verdächtigen umtreiben, leider aber mit den Problemen und Alltagssorgen der meisten Wählerinnen und Wähler kaum etwas zu tun haben: das N-Wort, überschaubare Plagiatsaffären, ein Augenblick törichten Gekichers im Flutgebiet.

Die politische Kultur verkommt, wenn sich die Diskussion nur um Luxusprobleme dreht

Für den Zustand der deutschen Demokratie mag das noch kein großes Drama sein, aber es ist vielleicht der Beginn eines solchen. Wenn Luxusprobleme, wie sie die meisten anderen Nationen sehr gern hätten, einen Wahlkampf dominieren, bekommt die politische Kultur ein Problem. Die Begründung, dies erkläre sich daraus, dass sich die demokratischen Parteien und ihre Programme immer ähnlicher werden, ist nicht ganz falsch, greift aber viel zu kurz. Nicht einmal das sehr wahrscheinliche Ende der großen Koalition befeuert diesen Wahlkampf inhaltlich – obwohl neue Konstellationen kommen dürften, Schwarz-Grün als derzeit wahrscheinlichste, und mit ihnen neue Debatten um den politischen Kurs der Republik.

Dabei bliebe so viel, worüber Streit lohnte, sogar sehr nötig wäre: Soll die Politik dem Kampf gegen die nahende Klimakatastrophe Priorität geben, wie es die Grünen gerade verlangen? Oder muss man zuerst an die Wirtschaft denken, wie es Unionskanzlerkandidat Armin Laschet mehr oder weniger offen ausspricht? Wie umgehen mit den USA unter Joe Biden, dem all die warmen Worte aus Berlin nicht genügen, weil er die Bundesrepublik für seine Allianz der Demokratien gegen autoritäre Systeme und vor allem das neototalitäre China in die Pflicht nehmen will? Wie sieht Verteidigungspolitik künftig aus? Was bedeuten die Renten- und Steuerpläne der Parteien praktisch? Wie will eine künftige Bundesregierung den digitalen Wandel, die inneren und äußeren Herausforderungen der EU, die Probleme von Rassismus und Integration, die Krise des Schulsystems meistern, wie die Verarmung der sozial Schwachen stoppen?

Das alles sind drängende Aufgaben, für welche die Parteien doch teils sehr unterschiedliche Konzepte haben. Man muss sich eben dafür interessieren. Der jetzige Nonsens-Wahlkampf tut das nicht. Zu den tristen Gründen dafür gehört die Verwechslung von Social-Media-Obsessionen mit der Realität, aber auch die Kurzsichtigkeit von Medien, Interessenverbänden und auch Politikern, welche die Themen der Ablenkung vom Wesentlichen immerfort bedienen. Es wird Aufgabe der Bürger sein, sie am Wahltag an die Verantwortung einer erwachsenen Demokratie zu erinnern.

Buch: Homeland Elegien von Ayad Akhtar

Dies schreibt die Quelle books.google.de

„Ayad Akhtars „Homeland Elegien“ ist ein intelligenter Roman über den zerrütteten Zustand des heutigen Amerikas. Über ein Amerika, in dem die Ideale der amerikanischen Demokratie den Göttern der Finanzindustrie geopfert wurden und eine TV-Persönlichkeit Präsident werden konnte. Es ist ein persönliches Memoir über die Erfahrungen von im Westen lebenden Muslimen, insbesondere nach 9/11, und eine Reflexion über die Möglichkeit einer westlichen muslimischen Identität. Es ist eine manchmal komische, manchmal bewegende, manchmal konfliktreiche Einwandererfamiliengeschichte und die intellektuelle Biografie eines künstlerischen Ausnahmetalents. Und nicht zuletzt erzählt der Roman mit großem Esprit und aus ungewohnter Perspektive globale Zeitgeschichte, vom Konflikt zwischen Pakistan und Indien über den ersten Afghanistan Krieg bis hin zu Osama bin Laden und dem islamistischen Terror der jüngsten Gegenwart.“

Was sage ich dazu – nach Lektüre von Homeland Elegien von Herrn Ayad Akhtar ?

Nun, Herr Akhtar beschreibt sein Leben und das seiner Familie autobiografisch. Wir lernen, dass seine komplette Familie und eigentlich alle Pakistani, die er in Pakistan und in den USA kennt, aus reichstem Hause stammen, die beste Ausbildung genossen haben und durchgängig Ärzte, Anwälte, usw sind.

Migrationsstory? Nein, in USA geboren, gut betucht, wohnend in den besten Vierteln.

Er selbst ist in erster Linie potent, rühmt sich mit Frauengeschichten und genießt sein Leben durch finanzielle Unterstützung durch die Eltern, erbt dann und macht durch zufällig glückliche Umstände daraus noch mehr Geld, um dann tatsächlich nicht mehr über Finanzen nachzudenken.

Ja, er beschreibt auch in seltenen Anekdoten über kurze Zusammenstöße mit anti-muslimisch eingestellten USA-Bürgern, die beängstigen. Durchaus.

Alles in allem schriftstellerisch gut geschrieben, aber so unendlich einseitig aus Sicht eines reichen US-Bürger mit Migrationshintergrund aus bestem Hause in sorglosem Leben, der ab und an ein Theaterstück schreibt.

Ja, ein Stück weit schreibt er eine andere Sichtweise als man es von einem Muslim erwartet, nämlich sich vor der Welt zu entschuldigen für Gräueltaten von muslimischen Minderheiten – obwohl er selbst nicht sehr religiös ist und ich mich schon deswegen frage, was seine Botschaft eigentlich sein soll.

Alles in allem: Nicht lesenswert, es bringt Dich nicht weiter. Seine eigene Reichenstory und Potenzgeschichten lenken ab und ärgern beim Weiterlesen. Botschaft unklar.

ich bin negativ

Wieder einmal gruselt es mich. Seit es an jeder Ecke Schnelltests für oder gegen Corona gibt, meint jeder damit angeben zu müssen, wann er sich wie viele Stäbchen in die Nase gesteckt hat.

Der Satz „ich bin negativ“ wird – gerne mit Bild des Testzentrums, der Nase, oder des Wisches auf dem das Ergebnis steht, in den sozialen Medien verbreitet.

Unglaublich mit welchem Stolz Datenmüll (negativer Datenmüll) hochgeladen wird und Server belastet werden, um seinen „Freunden“ mitzuteilen, dass man negativ ist (in dem kleinen aktuellen Zeitfenster = Moment).

Auch das wird uns als Gesellschaft verändern: Ich bin negativ. Das war mal eine beschissene Aussage ww. Offenbahrung ww. Hilfeschrei über den eigenen Gefühlshaushalt und Charakter – jetzt ist es opportun negativ zu sein. Wenn sich das hält, dann Gute Nacht….

schick…