und die Affenbande lacht

Hach, kommt doch die Kollegin aus dem Urlaub auf der Insel Bali zurück und erzählt von den Affen in einem Park und das sie ziemlich Angst hatte.

Und ich erinnere mich – gerne!!

Als ich mit einer Freundin vor ein paar Jahren Bali besuchte, sassen wir auch in dem Park und die Affen sassen überall – friedlich. Wir sassen auf einer Bank und genossen es. Meine Freundin hatte eine geschlossene Handtasche dabei, in der sich, nicht sichtbar, eine Banane befand. Ein Äffchen setzte sich neben sie, schaute harmlos. Schaute zu mir, schaute zu Beate, schaute in die Gegend  – unbedarft. Wäre es ein Film mit Ton, hätte das Äffchen harmlos vor sich hin gepfiffen. Dann rutschte es näher, öffnete die Handtasche, griff hinein, holte die Banane heraus, sah noch mal kurz zu uns – ich glaube mit einem leichten Nicken – und setze sich einen Meter weiter und begann zu mampfen. Was für eine schöne Erinnerung.

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Namibia war und wird wieder sein

Mit einer (für mich) Jahrhundertgrippe ging es los zum Flughafen. Bis 15 Uhr habe ich mich durch die Arbeitswoche geschleppt mit täglich steigenden Krankheitssymptomen. Dann sprach ich gut 30 Stunden nicht mehr und konnte nur unter Höllenschmerzen schlucken, die Nacht im Flugzeug gehörte meinem Wispern nach Tee und halbtoter Döserei.

Ankunft nach Stopp over in Johannesburg/SA: Windhoek/Namibia leidet offenbar an Personalmangel und so dauerte unser Ankommen zwischen vor und nach der Flughafenpasskontrolle 1,7 Stunden und weitere 50 Minuten bis wir unseren reservierten Mietwagen hatten. Zäh. Der Nachmittag war also bereits fortgeschritten und wir waren … nun … knapp hinter dem Zeitplan. Wir hatten 366 km vor uns und erkannten kurz hinter Windhoek, dass die nächsten ca. 290 km nicht asphaltiert sind, da wir guter Dinge die vermeintliche Hauptroute C28 einschlugen. Nach 140 km Schotterpiste dämmerte es und wir mussten erkennen, dass wir die „letzten“ 150 km nach Swakopmund nicht schaffen – ohne uns echten Gefahren auszusetzen, sprich schlechte Straßen mit in der Nacht nicht sichtbaren Stolpersteinen/Schlaglöchern, Tieren auf der Fahrbahn, Verdursten. Wir fuhren mit 0,5 Liter Wasser los, welches kurz nach Windhoek noch aus einem Schluck bestand.

Wir fuhren also ab nach Karibib zur, in der Karte eingezeichneten, nächsten Tankstelle, mit hoffentlich einem Shop. 90 km statt 150 km bis zur nächsten Zivilisation. Angesichts unseres nichtflotten Fortkommens die einzige Option um „schnell“ an Asphalt und Wasser zu kommen. Wir sind also wahrlich angekommen im zweitdünnstbesiedelsten Land der Erde mit ca. 10 % asphaltierten Straßen und der Gefahr zu verdursten. Anfänger! Pure Anfänger!

Um 22:30 Uhr waren wir in unserem Guesthouse in Swakopmund – nach 7 Stunden statt nach 4. Überlebt.

Der nächste Tag gehörte meiner Erkältung, kleinen Spaziergängen, Meerblick und einer Fahrt nach Walvis Bay, die sich, außer dass man die Dünen sieht (und das ist beeindruckend, wie zwischen den Orten die unendliche Trockenheit herrscht), zumindest auf die Schnelle, nicht lohnt.

Am nächsten Morgen fahren wir zurück nach Windhoek, geben den Mietwagen ab, besteigen ein Taxi und lassen uns zur Lodge von Ralf fahren und treffen eine Gruppe, die mit den Hufen scharrt, die Motorräder für die erste Runde zu besteigen. Wir haben eine Gruppenreise zum Endurofahren gebucht.

Nun, was soll ich sagen, ich bin krank, lasse mir nichts anmerken, huste verstohlen, und habe die Hosen voller Angst Schotterwege, Sandlöcher und Wellblechpisten zu bestehen. Außer 3 Kursen, verteilt auf 6 Jahre, habe ich nie wirklich Gelände befahren… Natürlich lasse ich das niemanden wissen… Nun, die Einführungsrunde von 95 km schaffe ich locker. Nur eine tiefe und mehrere Meter lange Tiefsandgrube nehme ich erst zu schnell, dann zu langsam, verliere dadurch die Spurrille und lege das Motorrad im Stand 2x sachte ab. Ich bin über meine Fahrtechnik der restlichen Untergründe bester Dinge und  freue mich auf die nächsten 10 Fahrtage mit je 120 bis 330 Kilometern.

Diese führen uns erst über den asphaltierten Highway nach Wilhelmstal. Ab da sehen wir nur noch selten Asphalt, dafür Schotter aller Art, Größe, Farbe. Lehmpisten, Wasserlöcher und Furten. Ungeplant wird Namibia ein paar Mal am Nachmittag und/oder Abend mit Regen überrascht. Starkregen. Doch so hinterher betrachtet waren es genau diese schlechten Straßenverhältnisse, die jeden Tag so spannend machten *Lach*.

An jedem Nachmittag treffen wir auf einer anderen Lodge ein, staunen unterwegs über die Schönheit der Landschaft, die Aussicht über 100 und mehr Kilometer Landschaft, Berge, Büsche. Die Weite lässt einen fast schwindelig werden. Manchmal fahre ich in einem Flow, wo mir fast die Tränen kommen am Abend wieder auf Zivilisation stoßen zu müssen. Auf den Lodges wird man dann so freundlich empfangen, die Zimmer sind durchweg heimelig und schön, in unglaublich toller Lage und das Essen durchweg ausgezeichnet, dass die Freude anzukommen doch so groß ist, wie die Freude zu fahren und zusammen alleine zu sein.

Ich freue mich am Abend auf die Herausforderungen des nächsten Tages und morgens habe ich die Hosen voll, was es heute für Unwägbarkeiten zu bestehen gilt.

Wir sehen in freier Wildbahn Giraffen, Pavianhorden, verschiedene Antilopen (Impala, Springbock, Oryx, Gnu, Kudu), Klippschliefer, Felsenratten, Warzenschweine, Geier, Strauße, Kraniche, Steinböckchen, Echsen, Geckos, Schildkröten. Beeindruckend! Irgendwie wow! Irgendwie gottseidank sehen wir keine Raubtiere. Irgendwie sind wir aber froh überhaupt so viel gesehen zu haben, da wohl seit 6 Jahren Dürre herrscht und die lieben Tiere sich in wasserreichere Gegenden verziehen. Ein echtes Problem für die Safari-Lodge-Besitzer (und die Raubtiere).

Wir treffen auf verschiedene Volksstämme, die Herero in wilhelminischer Tracht, die Damara, die Himba, rot belehmt, die Nama. 11 Völker prägen Namibia, leider kann ich sie natürlich nicht auseinander halten. Durch die sehr sehr dünne Besiedelung hat man leider eigentlich nur an Tankstellen und in den Hotels „Kontakt“. Leute und Kultur steht auf dieser Namibia-Reise nicht im Vordergrund, sondern die Weite der Landschaften und das Brummen der XT 660 R.

Irgendwann haben wir den letzten Tag erreicht, ein letztes Abhängen auf der Lodge von Ralf, ein Grillabend, eine Traurigkeit macht sich breit. Die Gruppe netter Menschen reist nach Hause, ich werde vom Chef Ralf mit einem „Well Done“ verabschiedet und darf wieder einmal teilnehmen – was einem großen Lob gleichkommt, war ich doch ab Tag 2,5 die einzige Frau in der motorradfahrenden Gruppe. Nie habe ich gezickt, Fröhlichkeit war mein Begleiter und meine offenbare Begeisterung für das Land, haben auch Ralf imponiert. Weitere 2 Damen waren eigentlich Bestandteil der Gruppe und mussten erkennen, dass sie den Straßenverhältnissen nicht gewachsen waren. Sie begleiteten uns die restliche Reise in einem Geländewagen.

Wir bleiben noch 2 Tage im Land und schauen uns Windhoek an. Nun, interessant, aber 2 Tagen sind mehr als ausreichend. Ein unspektakuläres Städtchen, aber nett. Wir lassen uns noch nach und durch Katutura kutschieren, entstanden unter dem Apartheidsregime zur Absonderung der schwarzen Bevölkerung und auch heute noch das arme Viertel, in das jeder zieht und bleibt, der mit mäßigem Erfolg nach Windhoek kommt – auf der Suche nach einem Einkommen.

Die Heimreise steht an mit 1000 Bildern über verschiedene Farben Sand im Kopf und der Gedanke wieder zu kommen.

Namibia steht an

Das Land der Superlative steht auf dem Reiseplan. Grins über beide Ohren. Eigentlich wollte ich nie in dieses doch sehr deutsch geprägte Land, aber nun denn, eine exotische Motorradtour geht nicht überall und nicht in jedem afrikanischen Land.

Namibia

2,5 mal so groß wie Deutschland und nur 2,2 Millionen Einwohner. Das nenne ich Platz und ich „befürchte“ dort nicht im Stau zu stehen. Kein Stau, die Superlative Nummer 1.

Die echten Superlativen:

die höchsten Sanddünen (höchste: Big Daddy, 380 m) der Welt
der grösste Meteor der Welt
der grösste Süsswassersee unter der Erde
die grössten Tiere (Giraffe)
das trockenste Klima der Erde, in der Wüste Namib
einer der ältesten Teile der Erdkruste
eine der ätesten Pflanzen der Welt, die Welwitschia, manche Exemplare haben bis zu 2000 Jahre auf dem Buckel
der versteinerte Wald, zwischen 240 und 300 Millionen Jahre alt

der Fish River Canyon, mit bis zu 550 Metern einer der tiefsten Canyons der Welt

Meine persönliche Superlative – so nebenbei? 11 Tage am Stück ohne Asphalt Motorrad fahren. Ach ich freue mich. Später mehr!

 

Sind Lehrer gesegnete Soldaten?

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Quelle: ntv / 01.03.2018

„Kleinstadt Newfoundland im US-Bundesstaat Pennsylvania: Gemeinde hält Gottesdienst für Sturmgewehr AR-15, das vor zwei Wochen beim Schulmassaker in Florida mit 17 Toten benutzt worden war…. Die AR-15 sei „der eiserne Stab“ aus der „Offenbarung des Johannes“ in der Bibel.“

Na also, im Namen Gottes ballern wir hin- und her, mal trifft es die Guten mal die Bösen und mal weiß man eh nicht wer die Guten und die Bösen sind. Wird mit gesegneten Waffen eigentlich ein Amoklauf in einer Schule zum heiligen Krieg gegen Mitschüler und ist damit vor Gott (welcher auch immer) gerechtfertigt? Und das Weihwasser zahlt die Waffen-Lobby NRA? Klasse! Wäre schön, wenn sie auch die Särge bezahlen würden oder die Ausbildung Lehrer zu Soldaten zu machen – ob sie wollen oder nicht. Auch eine tolle Idee?! Die Kombination macht es: mit gesegneten Waffen von Lehrersoldaten auf Kinder schiessen. So sieht also die Zukunft aus…

Ode an Osmin

OsminEs gibt diese Tropfen da muss man zwangsläufig dabei oder danach nach einem Gedicht suchen. Der OSMIN aus dem Priorat! Ein Jahrgang 2006, gekauft für 30.- Euro in Falset/Priorat auf der Weinmesse, etwa 10 Jahre in den Keller gelegt und dann kam der Tag für ihn.

Ein jeder Tropfen ein Gedicht. Grenache gepaart mit Carinena, Syrah, Cabernet Sauvignon und Merlot.

10 von 10 Dagi-Punkte

Auszug aus Hertels Gedicht:

Schenkt mir ein Lächeln mit rosigen Wangen!

Zeigt mir, O Götter, die Liebe im Sein.

Nennt mir das Wunder, das weiße (hier rote!) Geheimnis,

öffnet die Pforten zum heiligsten Schrein.

Gibt auch die Sonne ihr Licht allen Wesen,

schenkt sie ihr Gold doch alleine dem Wein.

Nachts, wenn die Schatten die Strahlen verschlingen,

leuchtet in ihm noch ihr kostbarster Schein.

Ein zarter Tropfen benetzt unsre Lippen,

ein heller Funke entfacht unser Blut.

Geist und Gefühl, Kontinente der Seele

atmen vereint in der schillernden Glut.

2017 ist Geschichte

Ein turbulentes Jahr ist Geschichte. Zeit für einen kleinen Rückblick.

Der Schritt raus aus dem Beruf. Ich kündige meine Stelle nach 9,5 Jahren und verspüre danach nur noch Erleichterung.

Die neue Wohnung. Wir renovieren 10 Wochen lang bis zum Einzug und stehen (gefühlt) metertief im Bauschutt, um es danach so wahnsinnig schön zu haben, dass wir heute noch vor Glück jauchzen und uns gar nicht daran gewöhnen können.

Parallel die neue Arbeitsstelle. Rein in ein neues Firmen- und Kollegenleben. 6 Monate bibbernde Probezeit. Bestehen, Durchatmen, Krone richten, weiter gehen.

April, Ostern in Paris. Was für ein schöner Trip.

Mai, mit dem Motorrad in das Jura bei bestem Wetter.

Juni, die ersten echten 5 Tage Urlaub, mit lieben Freunden in Italien. Und ich bin Trauzeugin! Was für eine Riesenehre wird mir zuteil.

Juli, Kopenhagen und der Geruch von Meer.

August, in den Osten, Polen, Tschechien.

Oktober, Frankreich, Spanien, Portugal.

Dezember, die Ostsee, die Nordsee, Helgoland.

Ich nehme endlich mal wieder ein Buch zur Hand und genieße das Lesen.

Der Jahreswechsel zu viert mit tollen Freunden, asiatischer Küche und Canasta spielen bis morgens um Drei.

Turbulent? Ja.

Schön? Ja.

Aufregend, spannend, glücklich machend? Ja.

In 8 Ländern gewesen, ah das schreit nach mehr und Wiederholung? Ja.

Den Hobbys gefrönt? Ja.

Die Konturen behalten? Ja.

Gezweifelt? Ja, oft.

Geliebt? Ja.

Gehasst? Nein.

Ich gestehe, mein Leben ist nicht schlecht. Nun hoffe ich auf 2018 und dass mir das Jahr schöne Geschichten beschert. Ich werde daran arbeiten.

Das Leid mit den Mitbringseln bin ich leid

Warum ist das so, dass mann/frau immer mitbringen muß?

Warum macht man eigentlich diese ganze Verlegenheitsgeschenke?

Warum um alles in der Welt wird man zum Kaffee eingeladen und zieht dann los und kauft 2 Flaschen Wein, dafür eine Geschenkverpackung und noch einen großen Blumentopf (Weihnachtsstern)?

WARUM macht man das, wenn man denjenigen, bei dem man eingeladen ist, nicht mal so gut kennt, um zu wissen, ob der überhaupt Alkohol trinkt und wenn ja was für einen?

Nun, die Flasche Weißwein hat mir die Schuhe ausgezogen und an den Roten will ich gar nicht ran. Er steht nun neben den anderen Flaschen, die ich ALLE AUCH NICHT WOLLTE UND NIE TRINKEN WERDE!

Jeder, der mich ein bisschen kennt, weiß, dass ich trockene südliche schwere Rotweine mag und z.B. spritzige kräftige Rieslinge ohne Hauch von Süße und keine von der Sonne verschonten leichtflüchtigen stahlausgebauten Tropfen, die ja nicht per se schlecht sind – nur ich will sie nicht haben. Gerne irgendwo einen Schluck probieren, um an Erfahrung zu gewinnen, immer auf der neugierigen Suche, aber nicht eine Flasche als Geschenk.

Jeder, der meinen Mann kennt, weiß, er trinkt fast nichts und dann eher weiß – nicht süß. WARUM bekommen wir ständig Rotweine, die wir nicht wollen?

WARUM um alles in der Welt ist das NETT?

Es ist NICHT nett, seine Bekannten und Freunde anzulügen mit einem „Oh, ein schöner Wein, Danke sehr. Das ist ja lieb.“

Warum? Ich sage – auf Nachfrage -, dass ich keine Weihnachtsplätzchen backe, weil ich gar nicht so auf Süßes stehe und mir das ganze Geesse von süßen Sachen viel zu viel ist die Tage und dann bekomme ich eine Tüte süße Weihnachtsplätzchen als Antwort?

Ich bedanke mich höflich, als ich einen ungefragten ganzen trockenen Honigkuchen bekomme und sage „er war lecker aber bitte bitte mach mir keine Weihnachtsplätzchen. Ich stehe echt nicht so drauf und will nicht so viel essen.“

Und schwupp Tage später bekomme ich eine große Tüte Selbstgebackenes. Warum?

Warum in aller Welt meinen die Leute man freut sich darüber?

Ist es tatsächlich so, dass alle Menschen – außer ich – alles essen und trinken egal was so reinkommt und sich darüber freuen, dass sie nicht selbst einkaufen mussten?

Echt jetzt?

Warum gibt einer Geld aus, der es ABSOLUT nicht hat, um dafür eine billige Flasche Wein zu kaufen, nur um etwas in der Hand zu haben? Und er kommt nicht mal wirklich zu Besuch, sondern man trifft sich nur an der Haustür bei uns und zieht dann gemeinsam los.

Ich habe schon Angstzustände, wenn ich irgendwo gefragt werde, ob ich etwas mag. Letztens zum Beispiel sitzen wir zusammen beim Likörchen und ich werde gefragt, ob ich auch Schnaps trinke. Was sage ich unbedacht – aber vorsichtig? „Achja, manchmal schon, so ein richtig guter alter Williams oder so einen edlen Grappa, da gibt es schon gute Tropfen, aber die sind ja auch oft sehr teuer.“

Schwupp, mein Geburtstag steht an und ich bekomme 1 Liter Williams Birne, billigst geshoppt und einfach nur scharf und geschmacklos. „Oh, ein schöner Schnaps, Danke sehr.“

Ja, ich erkenne an, derjenige hat sich Williams gemerkt und war aufmerksam, aber dann war es nur noch billiges Konsumieren.

Nun machte ich den Fehler von einer Rumprobe erzählt zu haben und was es da für verschiedene Geschmäcker gab und wie lange die teilweise im Fass lagern und so weiter. Der Tag rückt näher wo mich eine Flasche weißen Rum für 3,99 vom Aldi erreichen wird… Vielleicht habe ich Glück und dies passiert vor Weihnachten, dann kann ich ihn an einen Glühweinstand verschenken… Was ja auch nicht funktioniert.

Ich habe schon volle Flaschen auf dem Altglascontainer abgestellt – in der Hoffnung, dass ein Armer, Bedürftiger, Obdachloser vorbei kommt. Aber ist das eigentlich wirklich ein netter Zug?

Und dann das Schlimmste von allem: Nippes…

Ein Figürchen, eine Vase, eine Zuckerdose „ich war auf dem Töpfermarkt und da gab es sooooo tolle Sachen, da habe ich Dir was mitbringen müssen, zu meinem Service daheim passt es nicht, aber das ist doch total hübsch.“       „Danke, wie lieb (zu meiner Einrichtung passt es auch nicht – das hübsche Einzelstück).“

Warum das alles? Nein, es ist NICHT NETT.

Und deswegen bringe ich nicht so gerne mit, nicht nur, weil ich wahrscheinlich einfallslos bin. Sondern, weil es den anderen VIELLEICHT (???) auch so geht wie mir mit den Mitbringseln.

Seufz….