9 1/2 Wochen 24/7

Alleinsein ist niemals gut. Aber wenn du wirklich mal allein sein musst, dann sei mit einem Freund allein.
Senegalesisches Sprichwort
Nun 9 1/2 Wochen im Homeoffice. Eine effektive Zeit, konzentriertes Arbeiten. Telefonate mit den Kollegen, mit dem Chef. Das Klimpern der Tastatur meines Mannes einen Stock tiefer. Mein eigenes Klimpern. Das Treffen in der Küche. Das 35-minütige gemeinsame Spazieren in der Mittagspause. Die Abende zu zweit. Immer zu zweit. Nur zu zweit. Radfahren oder Wandern zum Feierabend. Lecker Kochen. Schöne Abende. Harmonische Tage mit viel Arbeit.
Dichtestress?
24/7 ist kein Dichtestress – nicht mal Stress.
Wir fühlen uns wohl. Wir „proben das Alter“, habe ich irgendwo gelesen. Die Zeit nach der Arbeit also. Lustige Idee. Wenn so Alter geht, bin ich einverstanden, mit dem Freund an meiner Seite.

Der Wal und das Ende der Welt

Ein „gesellschaftsphilosophischer“ Roman von John Ironmonger: Der Wal und das Ende der Welt  
WalDieses Buch kam im Mai 2019 heraus und beschreibt eine Idee, die im Februar 2020 Wirklichkeit wurde – in abgespeckter Form. Gut, die Idee war nie reine Fiktion, es gab schon genügend Berichte und Szenarien, die mindestens den Politikern dieser Welt vorlagen: Eine Grippe-Pandemie legt die Welt lahm. Der Autor beschreibt was passiert und wie der Mensch damit umgeht – im Guten wie im Schlechten. Die Seele des Menschen, die Charaktere, den Egoismus, die Nächstenliebe.
Aus dem Buch: „In Indonesien ist eine Grippeepidemie ausgebrochen.“    „Das ist furchtbar weit weg.“     „Heutzutage nicht mehr. Nicht, wenn eine infizierte Person mit dem Flugzeug um die Welt jetten kann.“
…..
Nach dieser Nachricht würden sämtliche Kurse fallen. Zuerst die der Fluglinien und Flughäfen und Reisegesellschaften und Hotels. Alles was mit Tourismus zu tun hatte, Unternehmen, die auf Langstreckenflüge angewiesen waren.
…..

Wir werden in Panik geraten. Wir werden das tun, was alle tun: uns um uns selbst kümmern. Um unsere Familien. Wir werden Türen und Fenster verschliessen, die Kinder im Haus behalten, nicht mehr zur Arbeit gehen. …. Städte werden innerhalb von drei Tagen ohne Nahrung dastehen. Noch eher, wenn es zu Panikkäufen kommt.

Kommt einem irgendwie sehr bekannt vor, oder ?
Irgendwie eine richtig schöne Geschichte, vielleicht nicht glaubhaft, aber sehr kurzweilig geschrieben und so, dass man es glauben will und gefesselt bleibt bis zum Schluß von der Geschichte, den Thesen, den alten und neuen zwischenmenschlichen Beziehungen.
Ein schönes Buch!

irgendein Impfstoff

Auf einem anderen Kanal habe ich am 21.März 2020 das geschrieben:

Zur Zeit muss ich oft an den Film „I am Legend“ mit Will Smith denken. Wie hies es am Anfang der stolzen Wissenschaftlerin: „Wir haben das Mittel an 11000 Krebspatienten getestet und 11000 wurden geheilt.“ Nun, danach verwandelte sich die ganze Welt in Tote oder Zombies …

Passend zu meinen Gedanken zu zu schnell „erprobten“ Mittelchen heute in der Süddeutschen Zeitung:

„Der US-Präsident D.Trump hat beim deutschen Hersteller Bayer angeblich „Millionen“ Dosen des Malariamittel Chloroquin bestellen lassen. Ein Teil soll verwendet werden, um Studien zu betreiben. Einen Teil aber will er wohl Ärzten zur Verfügung stellen, um sie an schwerkranken Covid-19-Patienten auszuprobieren. Denn: „Wir haben nichts zu verlieren!“, sagt Trump. Mit der Begründung sollte er den Patienten besser Globuli-Kügelchen verabreichen lassen. Die sind zumindest harmlos. Chloroquin ist in hohen Dosen toxisch und kann in seltenen Fällen schwere Nebenwirkungen verursachen.“

 

„Damals, am 21.3.“ in dieser schnelllebigen Zeit, ging es um Chloroquin, nun nicht mehr so in aller Munde… Aber irgendein Impfstoff ist in aller Munde. Es ist wirklich haarsträubend darüber nachzudenken, dass man unter Zwang ein Mittelchen gespritzt bekommen soll, welches ein paar Wochen oder Monate an ein paar Mäusen getestet wurde.

Sind eigentlich alle komplett irre geworden? Vorher trinke ich eher Aquarienreiniger, wie die Ja-Sager-Fans neuerdings von D.Trump. Da weiß man wenigstens was man hat und wie man verreckt! Prost, auf die Zombies oder die, die es werden wollen.

die Welt hört auf zu Lächeln

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Lächelt dieser Mensch?

Es wird unnötig, den Gegenüber – egal, ob bekannt oder fremd – anzulächeln. Konversation wird schwierig. Die Bäckersfrau erzählt mir etwas, ich verstehe es nicht. Unter ihrem  Mundschutz entstehen nur Töne, keine Worte. Der Gemüseverkäufer, der immer ein nettes Wort auf den Lippen hatte und zum Gemüse gleich einen Kochtipp mitlieferte, ist still. In den Gängen im Supermarkt wird nicht mehr geredet. Gespenstisch.

Das ist es also? So soll es sein? Man sieht ängstliche Augen unter frisurlosen Haaren. Die Welt wird arm, wort- und lächellos. Danke Maske.

Welthungernde

Im Jahr 2018 haben 821.600.000 Menschen gehungert (Quelle Welthungerhilfe). Das waren 2018 also 10,77 % der Weltbevölkerung. Warum wohl? Fehlende Kohle, fehlendes Angebot etwas zu kaufen, fehlende Infrastruktur, Misspolitik, Klima.

Covid-19, Corona, Sarsirgendwas, 200.000 von 7.700.000.000 starben (Stand 27.04.2020). 0,0026 % der Weltbevölkerung.
Die meisten, wie es so heisst, waren stark gesundheitlich vorbelastet und in einem Alter in dem man gehen darf oder will, also rechnen wir böse 0,0013 % zu 10,77 %?

Lockdown.
Was macht das mit der Weltwirtschaft? Das die Armen noch ärmer werden und damit noch anfälliger für das nächste Thema nach und mit Covid-19 und für die Themen, die sie schon haben – zum Beispiel und das ist nur eines ihrer Themen: Hunger (siehe oben).

Wer bekommt es denn? Wo grasiert es denn am Schlimmsten? In den Armenhochhäusern ohne Krankenversicherung in den USA, in den Slums in Indien, in den Favellas, dichtbevölkertes Afrika steht auf der Liste. Überall dort wo kein Geld für Hygiene und gesunde ausgewogene Nahrungsmittel da ist, wo Übergewicht, Diabetes, Unterernährung, fehlende Medikamente und Ärzte die Leute schwächt. Wo derart vorbelastete Menschen umfallen wie die Fliegen.
Die, genau die, macht die Weltpolitik nun noch ärmer und damit noch anfälliger indem sie weltweit die Wirtschaft herunterfährt. Wer hat noch Geld nach diesem immensen Lockdown für Spenden aller Art, für Entwicklungshilfe, selbst für Reisen, die Tourismusbranche ist in keinem Land zu unterschätzen!?!?

Ich weiß, dass man nicht so rechen darf, jeder Tote ist zu viel – aber ist es fair gegenüber den Armen und Kranken anderer Krankheiten?

Tag 4 der Vermummungspflicht

IMG_3405Aufruf zum Verdecken des Gesichtes.

Nun, ich war 4x im Bäcker (ja ich unterstütze meinen korrekt backenden Bäcker vor Ort täglich mit meinem Einkauf), 1x im Supermarkt, 1x bei der Schneiderin (Bestellen weitere Maske). Ich hätte jetzt eigentlich schon 6 Masken durch für 42 Minuten Einkauf.

Meine Erfahrung: Wochenlang hat man uns eingetrichtert die Hände aus dem Gesicht zu  lassen. Jetzt sind wir verpflichtet die Hände, mit denen wir davor alle Türklinken, Verpackungen, Einkaufswagen, Bargeld, Kartenautomat angefasst haben, zu benutzen, um ständig an der Maske zu zupfen. Auflassen geht nicht – ich erinnere mich beim Gefühl nicht atmen zu können an die Performance-Künstlerin Marina Abramović, die mal mit ihrem damaligen Mann solange die gegenseitige Atemluft eingeatmet haben, bis beide ohnmächtig umfielen. Klingt gesund, seine eigene Atemluft vor Frischluft und Sauerstoff zu schützen.
– und auflassen darf man auch gar nicht, sobald man sich ins Auto setzt – ohoh. An allen Autorückspiegeln hängt jetzt so ein Ding. Die ein oder andere wird auch mal im Fussraum landen. Reinraum heißt das, glaube ich.
Keiner wäscht das Ding jeden Tag bei mind. 60Grad (eh umstritten) und keiner wirft das Ding nach einmaligem Gebrauch weg und ich habe das Ding heute morgen abgenommen und neben meiner frischen Brezel nach Hause getragen. Klingt ekelig? Ist es auch!
Die Masken werden uns durch die Hände krank machen, die Zahl der Kranken wird steigen und dann sind die gelockerten Ladenöffnungszeiten schuld und man macht alles wieder dicht.

Auf den wirtschaftlichen Aufschwung. Prost. Ein Schelm wer an Verschwörung glaubt.

Bleibt gesund, wie denn?
Dagi

zwangsisoliert

Der Vater eines Freundes starb vor 2 Tagen. Alleine. Er war in den letzten Jahren im
Pflegeheim, bekam ab und zu Besuch von seinen 2 Söhnen. Beide wohnen nicht gerade um die Ecke, aber mindestens wenn was war, waren sie zur Stelle. In letzter Zeit bekam er keinen Besuch mehr. Das ist ja verboten. Nun bekam er eine kleine Entzündung, die aber zu viel für seinen 93jährigen Körper war. Ein paar wenige Tage Krankenhaus. Er entschied sich für das Sterben, die Ärzte akzeptierten. Die Söhne durften nicht kommen. Er lag mit 20 „Coronisten“ auf Intensiv. Er lebte die letzten Wochen alleine und er starb alleine und nun liegt er alleine. (Vielleicht geht er sogar in die Corona-Statistik ein…)

Nicht schön, oder?
Wie viele Alten und Sterbenden geht es heutzutage so? Ist das also das Ende eines langen Lebens, wo man für andere da war, dass man dann abgeschottet wird? Alleine stirbt?
Haben die vielen geschätzten Pfleger auch deswegen mehr und so viel zu tun, weil die Familienangehörigen nicht da sein dürfen?
Mal das Bett aufschütteln, mal waschen, mal füttern, mal eine Zeitung oder ein Stück Kuchen vom Kiosk holen, mal einfach neben hin sitzen und reden oder zuhören?

Was ist das eigentlich für eine Art „Schutz der Alten“? Wollen die das? Haben die Angst vor Corona nach ich weiß nicht wie viel Jahren Krankheit, Tod von Liebsten, Aufs und Abs, gelebtem Leben, hohem Alter?

Ob sie je gefragt wurden oder einfach geistig fit entmündigt wurden?

Haben die womöglich mehr Angst alleine zu hocken, alleine zu sterben, alleine versuchen Hygiene aufrecht zu halten und das Zimmer (Zelle?) lebenswert zu halten, weil es die Pfleger nicht mehr schaffen? Weil die Familienangehörigen einfach weg sind?

Ich kann aus eigener Erfahrung genau das berichten, was man für mich tat und was ich für andere tat – tun durfte. Unterstützung der Pfleger – einfach weg.

Abstrich für … eine groß angelegte Datenbank

Gentest:

„Um überhaupt einen Gentest durchführen zu können, braucht man zunächst kernhaltige Zellen des menschlichen Körpers. Denn diese enthalten DNA, die Aufschluss über das menschliche Erbgut gibt. Dafür wird Blut entnommen oder durch einen Abstrich Zellen der Mundschleimhaut.“ (Quelle Der Tagesspiegel)

Corona-Nachweis:

„Zum Nachweis von saisonalen Influenzaviren wird ein Abstrich aus der Nase entnommen. Alternativ kann ein Nasopharyngeal- oder auch Rachenabstrich genommen werden.“ (Quelle RKI)

 

Praktisch, man kann mal ohne das jemand nachfragt, Zehntausende, Hunderttausende von Gendaten sammeln. Weltweit. Nur so nebenbei.

Ein Schelm wer Böses dabei denke….?! Was kam zu erst, der Virus, die Idee des Virus oder der Wunsch nach Gendaten…

Big brother, der Virus kam dir gerade recht. Server schon erweitert für die vielen interessanten Daten?

Moderner Sklavenhandel und Corona

Was haben wir:
Verblüffend große Familien in Schrebergärten.
2-3 Autos mit verschiedenen Kennzeichen vor der Gartenhaussiedlung. Ergo, ziemlich sicher nicht aus einem Haushalt.
2 Teenager, definitiv keine Brüder, die sich abends zum Plausch treffen. Sie begrüßen sich mit Handschlag und Wangenküsschen links und rechts.
Vom Balkon schaue ich auf die Nachbarn, die das Wetter und die Freizeit nützen, um die Terrasse abzugraben und neu zu plätteln. Die nicht im Haushalt wohnenden Kinder helfen mehrere Tage mit. Ach übrigens, es sind Italiener. Ich hoffe, sie haben in ihrer ursprünglichen Heimat keine Toten zu beklagen. Verständnis haben sie auf jeden Fall nicht.
Am Wochenende waren überall wandernd und radelnd Grüppchen unterwegs, sicher nicht aus einem Haushalt.
Die Motorradfahrertreffpunkte waren voll, kam im Radio. Wer fährt heutzutage? Mehrheitlich die, die in Rente, Vorruhestand oder gut betucht sind. Denen, der der Job nicht weggenommen wird. Dann die 3 Typen, die mit dem Ghettoblaster in der Hand im Supermarkt einkaufen gehen. Bier und Chips.

Ich könnte kot…… Ja, ich halte diese Beschränkungen, die uns auferlegt werden noch immer für übertrieben. Fehlt mir der Glaube an den Nutzen, wenn sich eh 60-70 % anstecken.
ABER
Ich akzeptiere nicht, dass all diese Ignoranten an der Wirtschaftskraft sägen.
Ich akzeptiere nicht, dass sie mit ihrer Ignoranz die Politiker quasi zwingen, dass eine komplette Ausgangssperre verordnet wird und weitere Firmen schließen müssen.
Ich akzeptiere nicht, dass diese Besserwisser Unternehmen wie die mittelständische Firma, in der ich arbeite, kaputt machen. Wir produzieren und haben Kunden, noch!

Warum kann man nicht einmal weiter denken, als bis zu seinem eigenen Freizeitvergnügen?
Reicht es nicht, dass Wohnungslose, Kleinstunternehmer, Gastronomen vor die Hunde gehen?
An diesen Stühlen sägen wir alle. Die Ignoranten noch mehr.
Müssen die Mittelständler auch daran glauben? Da wo Kaufkraft sitzt, noch.
Um die ganz Großen mache ich mir keine Sorgen. Die haben immer Möglichkeiten an Kohle zu kommen. Sie entlassen die Sachbearbeiter, haben gute Berater und Anwälte, streichen Geld vom Staat ein und kommen gestärkt aus der Krise. Wie sieht es denn bei VW aus? Milliarden zahlten sie für ihren Dieselskandal, jetzt haben sie immer noch ohne mit der Wimper zu zucken Millionen für Corona und wer sitzt jetzt in Kurzarbeit zu Hause? Die kleinen Werker, nicht die reichen Manager und Ingenieure.

Ich akzeptiere nicht, dass die Ignoranten sich einen Kaffee an der kleinen Minifirma, eigene Röstung, kaufen und dann dicht gedrängt auf die Bank daneben sitzen, um ihn zu trinken. Sie sägen an der kleinen Firma mit den supernetten Kaffeeleuten. Man kann darauf warten bis ihr kleiner Marktstand da nicht mehr stehen darf, weil es die Leute „zum Zusammensitzen animiert“. Nein, tut es nicht. Es sind nur nichtdenkende Idioten.

Ich akzeptiere einfach nicht, dass die, die es gerade besser wissen und ihre Kumpels treffen und Familientreffen veranstalten, nachher jammern und weiterhin ihren billigen klima- und umweltvernichtenden Scheiß aus dem Ausland kaufen – statt regionales. Hier brauchen wir zukünftig Wirtschaftskraft, um wieder auf unser gewohntes Niveau zu kommen. Im Laden um die Ecke. Aber das ist ein eigenes Thema…
Ich kaufe jetzt erst recht überteuert auf dem Markt, dass die Region überlebt. Auf die Zukunft gesehen, wird sich das Auszahlen. Ich gehe jeden Tag zum Bäcker, dass mein Bäcker überlebt und ich kaufe im kleinen Kiosk eine Zeitung, dass er Umsatz macht. Und ich werde, wenn sie wieder aufmachen dürfen – oder überhaupt noch können – in alle Biergärten der Region gehen, um trinkend und essend zu helfen.

Ich sitze die dritte Woche in meinem sicheren privilegierten Homeoffice und versuche auch mit unbezahlten Überstunden die kleine Firma, die mein Leben finanziert, aufrecht zu erhalten. Ich bin jeden Tag draußen, aber ich muß jetzt keine Leute treffen.

Nochmal, ich glaube nicht an die Massnahmen, aber sie sind so. Man kann mal den Po zusammen kneifen und mithelfen, dass nicht vollens alles kaputt geht – kaputt gemacht wird – von Politikern, die keine Ahnung haben was es heißt, kein Geld mehr zu verdienen.

ein Gastbeitrag von Micha, meinem Mann

Interessanter Bericht von den Realitäten und Abläufen in Italien, dem Sinn, dem Unsinn der öffentlichen Diskussion und den durch den Druck der öffentlichen Meinung induzierten Aktivismus auch auf allerhöchsten, politischen Ebenen:

https://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/gesundheit/coronavirus/coronavirus-italien-riegelt-den-norden-ab-16669466-p4.html

Und noch ein Kommentar aus der Schweiz, der mir aus der Seele spricht:

https://www.journal21.ch/menschenverstand-gebrauchen

dabei wird hierauf verwiesen:

https://www.nzz.ch/meinung/coronavirus-vergleiche-sind-wichtig-ld.1545862

Kernsatz:

Die Reaktion auf ein Ereignis löst mehr Schaden aus als das Ereignis an sich.

Es gibt das uralte Sprichwort von der Kirche und dem Dorf.

Es behält auch hier seine Gültigkeit.

Viren und Makrolebewesen – das ist eine bereits Jahrmillionen währende Interaktion mit natürlichen Gleichgewichtszuständen, die sich immer wieder neu finden.

Jetzt (und ausgerechnet bei Corona, dabei gäbe es Dutzende von alternativen Panikanlässen, inkl. Bewegungsmangel und Übergewicht, Rauchen,
Verkehrstote, Masern, Hepatitis, Malaria, multi-resistente Krankenhauskeime,  Umweltverschmutzung, Überdüngung; ..) meint der Mensch,
ausgerechnet dieses natürliche Gleichgewicht verschieben zu müssen und zu können.

Es wird ihm erstens nicht gelingen und zweitens wird sich wieder einmal weisen, daß der moderne Mensch eben nichts dazu gelernt hat; im Gegenteil – die über die allgegenwärtigen Medien ausgelösten, sich selbst verstärkenden und überhöhenden Massenpsychosen stellen die eigentliche Gefahr dar.

Und alle machen mit.

Was wird morgen kommen ?
In Italien wird schon seit langem über die „sozialen Medien“ kolportiert, daß die Deutschen schuld sind an Corona.

Uns erzählt man, daß Erdogan Schuld ist an der Katastrophe in Syrien.

Den Griechen erzählt man, daß die EU ihre Wirtschaft zerstört und sie mit den Flüchtlingen alleine lässt.

Den Arabern erzählt man, daß der verwerfliche, westliche Lebensstil Schuld an der Ausbreitung des Bösen ist.

Die Manipulationen bei öffentlichen Wahlen nehmen nach Expertenmeinung immer mehr zu.

Niemand kann mehr unterscheiden, was Realität, was Fiktion und was Verdrehung ist; am allerschlimmsten scheint mir, daß das auch unseren Entscheidern und Politikern nicht mehr zu gelingen scheint.

Aber alle wähnen sich im Recht und „wissen“ was los und was zu tun ist.

Die einzige Lösung wäre:

Schaltet das Internet und die sozialen Medien ab.

Überlasst es den besonnenen, in der Materie steckenden Experten, uns die Welt zu erklären (man erinnere sich an Peter Scholl-Latour, etc.) – oder eben auch nicht, wenn diese das für besser halten.

Die „Masse“ hat keine natürliche Intelligenz – ich denke, dafür gibt es genug Belege in der menschlichen Geschichte.

Ich hab auch keine Ahnung, was wirklich abgeht – aber ich lasse  mich auch nicht durch Überflutung mit Bildern und minütlichen Panikmeldungen in eine Richtung drängen, die ich nicht für richtig halte.

Schauen wir mal lieber nach Idlib – da sehen wir, was Menschen wirklich auszuhalten haben; verursacht durch andere Menschen
und eigentlich so einfach abzustellen.

Nehmen wir uns nicht ganz so wichtig und bleiben gelassen; das erhält gesund !