sockentragende Gastgeberin

Letztlich hatten wir eine interessante Diskussion über Schuhe im Wohnraum.
Ich, frisch renoviert und umgezogen, witzelte, dass unsere Besucher immer frische Socken anhaben müssen …
Dachte nichts dabei …
Sagt eine in der Runde „ich ziehe die Schuhe aber nicht aus“.
Ich erstaunt, dachte noch es ist Spaß, aber die Runde fing an zu diskutieren.   Ja, sie meinte es bierernst, daß sie die Schuhe nicht ausziehen würde, wenn es der Wohnungseigentümer wünsche, bei ihr ziehe sie auch niemand aus (äh, ja, wenn sie kein Problem mit den Schneckenresten, den toten Regenwürmern, Kaugummi, Dreck und frisch Ausgespucktes auf dem Teppich hat – für mich ok – in ihrer Wohnung – nur nicht auf meinem Parkett).
Äh, dachte ich … ich bin so erzogen worden, dass man beim
Reinkommen fragt, ob man die Straßenschuhe ausziehen soll und macht dies dann selbstverständlich, mindestens (!) wenn gewünscht.
Nun, in der Gruppe waren die Meinungen geteilt.
Wir verblieben, gottseidank streitlos, dass die Dame mich nie besucht (ihre Worte), wenn sie die Schuhe ausziehen müsste.
Ehrlich gesagt ok für mich. Will ich doch diese Ignoranz der Wünsche eines Gastgebers nicht an der Haustür nochmals führen – aber schade, dass dieser Besuch nun nie kommt (nach eigener Aussage) …

Ich habe lange nachgedacht, ob der Gast den Gastgeber oder der Gastgeber den Gast respektieren sollte.

Ist es nicht genau das was wir von unseren Besuchern im Land – sprich Immigranten, Asylsuchende, wie auch Touristen erwarten? Dass sie die Bräuche und Regeln, unsere Werte respektieren?
Ob diese Dame dies von „den anderen“ auch so erwartet? Ja, das tut sie.
Und by the way: in vielen Ländern dieser Erde ist es üblich die Schuhe draußen zu lassen.
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Freude an den blauen Schuhen

Mein schönster Schuhkauf im Sommer 2010: die Blauen von Marc.Ich muß hier einfach berichten, weil, es kostet mich morgendliche Mühe andere anzuziehen *smile*. Diese Schuhe sind einfach klasse. Superextrabequem: ein ganzer Tag in Büro und Fertigungshallen auf- und ablaufen und abends immer noch das Gefühl Federn anzuhaben.

Außergewöhnlich, blau und eine tolle Mischung zwischen schick und très légèr.

Von 79,90 auf 59,90 runtergesetzt und 1000 Mal ihr Geld wert. Marc: probiere ich wieder!

*freufreu – seit einem Monat ohne Unterbrechung*