Homo boegensis

Technikaffin und Smartphonevieluser, der ich schon bin… und selbstkritisch … schaue mich um in der Welt und beobachte. Der moderne Mensch – der Homo sapiens – geht in die nächste Phase über. Ich kreiere hiermit den neuen Begriff – Homo boegensis (gesprochen homo beugensis, da es das „eu“ im lateinischen so leider nicht gibt).

Was macht ihn aus?

Wie beschreibt man ihn?

Die Hände: Der Homo boegensis besitzt an jeder Hand noch 2 komplett ausgebildete Finger. Den Zeigefinger und den Daumen. Die anderen Finger haben sich zurückgebildet. Wichtig verbleiben die beiden Greiffinger um das Handy zu halten und zu tippen. Handwerkliche Tätigkeiten (Dienstleistung statt bauen, neukaufen statt reparieren) bis zu kochen (FastFood reinschieben), einkaufen (übernimmt der Kühlschrank), sich den Hintern putzen (wird auch vermehrt von vollautomatischen Toiletten nach japanischem Vorbild vorgenommen) werden zunehmend unnötiger.

Die Beine: Ab der Hüfte abwärts verkümmern die Muskeln und die Knochenstruktur bildet sich zurück. Ist Euch aufgefallen wie oft man Kinder in den neuen faltbaren Bollerwagen sitzen sieht (einst für den Strand gedacht, heute Statussymbol was man alles außerhalb der 4 Wände zeigen kann und nicht tragen will) und in Kinderwägen aller Art, obwohl sie Beine bis zum Boden haben und sich nicht mehr im Alter des ganztägig notwendigen Rollentransports befinden? Auch Bewegung an sich wird ja zunehmend überbewertet. Zum Kindergarten fahren statt laufen. Vor dem Fernseher sitzen statt Baumhäuser bauen.

Das Rückgrat: Es wird sich eine Rückgratverkrümmung herausbilden durch das ständige sich über das Handy beugen. Bereits als Handy-Nacken bekannt, denke ich, wird sich die Wirbelsäule langfristig verrunden. Ein Geradeausschauen wird zunehmend schwierig, aber auch nicht mehr notwendig, da die Kommunikation mit einem realen Gegenüber seltener wird. Auch Autofahren (Geradeausschauen) wird ja abgeschafft und durch autonomes Fahren ersetzt, so dass man sich in der Zeit des Fahrens auf Schlafen im Sitzen (Kopf fällt nach vorne), Beugen über Handy, Computer, Buch (?) besinnen kann.

Na denn, auf in die nächste Generation: Homo boegensis.

boller

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Geosymotisch

Ein Traum geträumt:
Die Schwester einer Bekannten von mir, von Conny, Jahre nicht gesehen, ist in der Klappse (Irrenhaus). Ich sitze mit Conny zusammen, wie früher. Die Schwester soll bald entlassen werden. – Einspielung der Schwester in krankenhausähnlichen Räumlichkeiten, mit irrem verlorenen Blick. – Wir fragen, was sie denn hat, warum sie in der Klappse ist.
Conny sagt, sie ist schwer geosymotisch. Sie hat Angst und grosse Bedenken, wegen der Entlassung. Es sei von den Ärzten schwer fahrlässig sie auf die Menschen loszulassen, auch wegen sich. Wir fragen, was ist denn das, geosymotisch.

Wie sie ansetzen will mit erklären, wache ich auf und habe einen Wadenkrampf. Später sitze ich auf der Toilette mit dem iPad auf den Knien und google nach geosymotisch. Das Wort will mir nicht aus dem Kopf. Kennt Mr.Google auch nicht.

Werden so neue Worte geboren? Und was sagt mir wieder so ein schwachsinniger Traum?
Geosymotisch also…… vielleicht haben wir ‚es‘ auch schon? Habe ich es, hast Du es? Kann man sich Worte patentieren lassen? Vorschläge zur Bedeutung nehme ich gerne auf…

Heute schon geappt?

Chatte mit einem guten Freund am Rechner. Schreibe, die Wanne ist vollgelaufen, ich mache Schluss und gehe Baden. Ich drehe eine Runde mit der Quietscheente, kommt eine SMS rein. Das Handy ist natürlich nicht „am Mann“. Lese Nachricht vom guten Freund später „und wie ist es in der Wanne?“ und ich schreibe zurück „bin raus, Handy war nicht dabei“.
Er „ich dachte Du hast ein Schwimm-App“.

Geschichten, die das Leben schreibt äh appt.

Ich bringe eine Flasche Hugo mit zur Freundin. Das Ding hat einen Korken und wir keinen Korkenzieher. Wir verdursten. Kurzer Pilzkorken, nicht zu greifen oder zu drücken. Sagt ein (anderer) guter Freund „hattet ihr keine Korkenzieherapp?“. Nein, hatten wir nicht. Wir waren in einer funkfreien äh appfreien Zone und verdursteten.

Am Samstag appe äh fliege ich in den Urlaub. Ob ich mein Gepäck in einem App unterbringe? Mal die freien GB abchecken gehen …

28 Kilometer

Gestern wurde ich auf einen Spaziergang eingeladen, es hies „wir gehen so etwa 4 Stunden mit dem Hund“. Ich dachte, frische Luft schadet nicht und 4 Stunden zwischen Frühstück und Kaffee sind eine gute Sache. Es wurden 7 Stunden!!!! SIEBEN. Dabei eine Pause von 18 Minuten. Der Hundebesitzer hat sich so was von vertan. 28 Kilometer waren es demnach über den Daumen geschätzt. Mist, was war ich hinüber. Heute fast komplettregeneriert, okeeeee, scheinbar bin ich nicht ganz unfit, aber gestern, auwehwehweh.
Was bin ich schadenfroh, dass lt. SMS von ihm, er grössere Schmerzen und Muskelkater hat als ich – hahahha!

Dann lieber den Sonntag alleine und auf dem Sofa, als 7 Stunden latschen. Bäh, das machte ab dem Beginn der fünften Stunde so was von gar keinen Spaß.

Traue keinem, nur Dir selbst!

una semana larga

o decimos largísima.

Mucho trabajo? no. Mucho tiempo fuera? no. Solo larga sin saber por que. Después de una buena cena un vino del Priorat está abierto y busco el camino para abreviar el fin de semana.

 

Vielleicht war die Woche so lange, weil ich mit meinem Blog-Umzug nun fertig bin und eine Lücke im abendlichen Dasein entstand. Alle Einträge sind hierher kopiert, einige Beiträge haben es nicht bis hierher geschafft und das soll gut so sein. Nun kann der alte Blog unter einem anderen Namen in den unendlichen Jagdgründen des WWW aufgehen. Adios.

Und ich mag diesen neuen Blog hier! YEP!

 

eine (fast) wahre Geschichte mit Bild

Es war einmal ein rabenschwarzer Donnerstag – 26.01. gegen 22Uhr30. Ich löschte alle Lichter und war auf dem Weg ins Bett. Ja, ich kenne mich aus, da wo ich schlafen wollte und doch geschah es, dass der Bettpfosten sich um mehrere Zentimeter nicht dort fand, wo er normalerweise stand…

Knirsch! Mittelzeh gebrochen. Das Gesundheitswesen sagte: Amputation ist billiger als Heilen….

Aber die Phantomschmerzen (oooohuuuuuhoooooh), nun muss ein Phsychiater ran.

🙂

die Butterbrezel und Urlaub

Wenn ein Urlaub vor der Tür steht, stellt sich immer die Frage warum reisen, was werde ich erleben, auf was muss ich verzichten, lohnt es sich überhaupt fort zu gehen, ist der Stress der Urlaubsvorbereitung nicht ungleich höher als der Nutzen eines Urlaubes? Birgt ein Urlaub nicht Gefahren, Probleme, zusätzlicher Stress, Aufregung, … oder ist das alles einfach so was von egal bei dem Gedanken an „ich bin dann mal weg“?

Nun, das fiel mir heute bei einer Butterbrezel ein. Überhaupt, die Butterbrezel, es gibt ja Leute, die kennen das nicht, oder schätzen sie nicht, echte Banausen mögen sie nicht. Es lebe die Butterbrezel, denn ein Tag ohne Butterbrezel ist ein schlechter Tag. Es ist ist nicht nur die Form, wo die Sonne 3mal durchscheint, es ist nicht die wundervolle Symbiose zwischen Laugengebäck und feinster Butter, es ist nicht das eine Ende lecker knusprig und der andere Teil soft und bereit die Butter aufzunehmen, es ist nicht die wundervoll braune Herbstfärbung und das weich-weisse Innere – es ist die Summe von allem.

Wirklich in Urlaub ….?

Wenn man das überlegt, was einem da JEDEN Tag fehlt,  uuu-uuuuhhhhh….