Was ich hier mache

Ein neuer Blog, den niemand braucht. Doch jemand: nämlich ich selbst. Ich bin Dagi. Mehr zu mir irgendwann später.

Immer wieder denke ich bei irgendetwas was mir passiert, was irgendjemandem passiert, was dort draußen in der Welt passiert: Hey, das müsste man aufschreiben.
Daraus wurde: Das muss ICH aufschreiben.

Der Leser/die Leserin wird hier nichts Besonderes finden. Das ist auch nicht Teil meiner Einbildung, zu sagen, ich habe etwas ganz Besonderes zu sagen (= zu schreiben).
Früher schrieb ich Tagebuch – jahrelang. Ganz alleine für mich. Dann schrieb ich ab und an – ganz selten – meine Memoiren. Ganz alleine für mich. Und davor, danach und zwischendurch schrieb ich eigene Gedichte, schöne Textstellen und Gedanken auf. Ganz alleine für mich.

Das tut gut: schreiben. Schreiben heißt für mich, meine Gedanken ordnen. Der Gedanke war: Warum schreibe ich denn nur für mich?
Heutzutage ist man irgendwie computeraffin, mails statt phone, smsforever – oder einfach modern, in, trendy. Trendy? Jawohl, ein Blog muss her. Deswegen startete ich meinen Blog am 13. Juni 2010.

Was sich darin findet, wird sich finden. Ob es außer mir jemand liest, ist mir hier und heute egal. Ob das heutige Design so bleibt, weiß keiner, und ob ich mal DIESEN Text ändere, ist möglich. So wie sich jeden Tag irgendetwas ereignet, so werde ich auch jeden Tag hoffentlich *smile* schlauer, weiser und älter. Ups, große Worte.

Und damit ich beim schlauer und älter werden, nichts vergesse, schreibe ich es hier auf.
Ich befürchte (tue ich das?…), dass hier viele Anekdoten von früher auftauchen. Aber in dem Moment, wo ich mich heute daran erinnere, hat es seinen Grund und vielleicht eine Auswirkung? Deswegen werde ich auch diese zum Besten geben.
Und wenn mir der Sinn danach steht, werde ich albern oder ernst sein.
Egal was sich hier finden wird: Es ist meine eigene persönliche Meinung zu irgendwas. Mein Geschmack ist nicht der Geschmack eines anderen und niemand soll sich hier in irgendeiner Weise persönlich angesprochen fühlen.

Ich werde hier politisches und religiöses vermeiden. Nicht, weil ich dazu keine Meinung habe, sondern, weil ich keine Lust auf echte und virtuelle Briefbomben habe. Von der freien Meinungsäusserung sind wir ja leider abgedriftet… Ich ziehe den Hut vor jedem Blogger, der sich traut zu sagen was er meint sagen zu müssen. Ich überlasse dieses Feld den Mutigen und beschränke mich auf hoffentlich Unangreifbares.

Und um nicht aus Versehen ernst zu werden: Jede Ähnlichkeit mit lebenden Personen ist purer Zufall  *smile*.

Eure Dagi

Auf dieser Website zeigt WORDPRESS Werbung. Dafür kann ich nichts, ich wähle sie nicht aus, ich habe kein Mitbestimmungsrecht, ich hoffe es ist kein Schweinskram, ich mag keine Werbung auf Seiten, wo ich was lesen will und schon gar keine sich bewegende aber ich bin froh, dass es WordPress gibt und es ist mir klar, dass das irgendwer finanzieren muss. So trage ich mit der Werbung auf meiner Seite eventuell zum Wirtschaftswachstum bei und damit ist es doch nicht so schlecht 🙂

 

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8 Gedanken zu „Was ich hier mache

  1. Es ist schon so, dass freie Meinungsaesserung schwer ist, da es soviele Einfluesse gibt, die unsere Einstellungen/neutrale, factuelle Aufnahmefaehigkeit verdrehen.

    Und dann geht es immer ums Argumentieren fuer die meisten Menschen, was nicht nur sehr ermuedend ist, aber auch depremierend, soul-zerstoerend. Es gibt halt genug Konflikt in der Menschengeschichte, so dass ich nachfuehlen kann, dass Du keine Lust darauf hast.

    Anyway, all best und lots of fun, joy and vitality!

    Pixi

    • soul-zerstörend…. eigentlich ein no go, der Mix aus zweierlei Sprachen. Aber, hey, Ausnahmen beleben den Alltag. Soul-zerstörend ist ein schönes Wort, obwohl es nichts schönes an sich hat.
      Da könnte man darüber philosphieren 🙂
      Danke für den Kommentar, Pixi. LG

  2. Schade, dass du dich einschränkst, aber du musst tun, was du tun musst :).
    Vieles in diesen Worten spricht mich an und manches ergeht mir ähnlich, z.B. dass ich schon sehr lange schreibe, um meine Gedanken zu ordnen und mit dem zurecht zu kommen, was mir widerfährt und in mir abspielt.

    LG, Marion

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